English
English
हिन्दी
Français
Deutsch
Español
العربية
Русский
日本語
Português
Italiano
עברית
中文
한국어
ไทย
Tiếng Việt
Bahasa Indonesia
Bahasa Melayu
Kiswahili
አማርኛ
isiZulu
Hausa
Fortschrittliche Durchflussverteiler-Prüfstandslösungen für präzise Kraftstoff- und Hydraulikprüfungen Ein moderner Durchflussverteiler-Prüfstand und ein Durchflussverteiler-Testsystem sind entscheidend für die Validierung einer genauen Durchflussverteilung in komplexen Kraftstoff- und Hydrauliksystemen. Als Mehrport-Durchflussverteiler-Tester konzipiert, unterstützt die Plattform Konfigurationen bis hin zu einem 16-Port-Durchflussverteiler-Prüfstand und ermöglicht eine präzise portweise Durchflussmessung sowie reproduzierbare Durchflussabgleich-Prüfsysteme. Integriert als Kraftstoffkreislauf-Prüfstand und Diesel-Kraftstoff-Prüfstand gewährleistet das System eine hochpräzise Messleistungsprüfung unter realen Betriebsbedingungen. Der Durchflussverteiler-Kalibrierprüfstand und die hydraulische Durchflussverteiler-Prüfmaschine ermöglichen eine kontrollierte Validierung mittels eines Gegendruck-geregelten Prüfstands und eines Dualbereich-Durchflussmesser-Prüfstands für niedrige und hohe Durchflussbereiche. Die Automatisierung erfolgt über einen SCADA-basierten Prüfstand und ein HMI-gesteuertes Testsystem in Kombination mit einem automatisierten Port-Umschaltverteiler für effiziente Prüfzyklen. Als vollständiges Kraftstoff-Durchflussmesssystem und industrieller Kraftstoff-Prüfstand ist er auch als ATEX-geeigneter Kraftstoff-Prüfstand für explosionsgefährdete Bereiche verfügbar und gewährleistet Sicherheit, Konformität und zuverlässige Prüfergebnisse.

Mehrport-Durchflussverteiler-Prüfstand

About

Der Mehrport-Durchflussverteiler-Prüfstand ist ein speziell entwickeltes Validierungssystem für Diesel-/Kraftstoffkreisläufe, das zur präzisen Charakterisierung und Qualifizierung von 16-Port-Durchflussverteilern unter kontrollierten, reproduzierbaren Bedingungen ausgelegt ist. Durchflussverteiler werden häufig in Kraftstoffverteilungssystemen und mehrsträngigen Fluidkreisläufen eingesetzt, in denen ein gleichmäßiger Durchfluss von Port zu Port entscheidend für Systembalance, Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit ist. Dieser Prüfstand beseitigt Unsicherheiten durch die Kombination eines stabilen, rezirkulierenden Kraftstoffkreislaufs mit Temperaturkonditionierung, mehrstufiger Filtration, einstellbarer Gegendruckbelastung und Durchflussmessung im Dualbereich, um genaue Ergebnisse sowohl im Niedrig- als auch im Nennförderbereich zu erfassen. Mit automatischer Port-zu-Port-Umschaltung, HMI/SCADA-basierter Bedienung, Echtzeitüberwachung und strukturierter Datenerfassung mit Gut/Schlecht-Bewertung ermöglicht er eine schnelle Verteilungsanalyse, Fehlerdiagnose und rückverfolgbare Berichterstattung – und ist damit ideal für F&E, Produktionsprüfung und hochzuverlässige Anwendungen, bei denen selbst geringe Verteilungsfehler zu Leistungsabweichungen oder vorzeitigem Komponentenverschleiß führen können.
No Image

Image Gallery

Technical Details

Parameter Spezifikation
Systemtyp Mehrport-Durchflussverteiler-Prüfstand (Diesel-/Kraftstoffkreislauf)
Prüflingskapazität 16 Ausgangsports
Messmethode Sequentielle Portführung zum Test-Header; nicht ausgewählte Ports zum Return-Header
Betriebsarten Automatische Sequenzierung + Manuelles Testen
Ca. Gesamtstellfläche ~2600 mm (L) × ~1200 mm (B)
Ca. Gesamthöhe ~1800 mm
Montage / Rahmen Industrie-Skid-Konstruktion mit Servicezugang zu Ventilen, Filtern und Messgeräten
Schlauchleitungen (typisch) ~20 Schläuche (Test + Rücklauf + Versorgungsanschlüsse)
2) Prüfmedium, Tank & Konditionierung
Parameter Spezifikation
Betriebsmedium Diesel / Kraftstoffmedien
Tankkonstruktion Edelstahltank, ablaufoptimierte Geometrie
Tankkapazitätsklasse 800-L-Klasse (typisch) / 500-L-Klasse (Alternative)
Temperaturkonditionierung Kaltwassersatz-/Wärmetauscherschleife zur kontrollierten Fluidtemperatur
Temperaturerfassung Transmitter zur Protokollierung + lokale Anzeige (Manometer)
Füllstandsüberwachung Füllstandsanzeige + Füllstandsschalter (Alarm-/Trip-Logikfähig)
Ablass / Wartung Ablasspunkte und Servicezugänge für Reinigung und Filterwechsel
3) Pumpen- & Antriebssystem
Parameter Spezifikation
Pumpentyp Verdrängerpumpe (Zahnradbauart)
Nennförderleistung des Systems ~250 L/min Klasse
Motortyp Industrie-Ex-geschützter / für Kraftstoff geeigneter Motor
Motorleistungsklasse ~11 kW (typische Bauklasse)
Drehzahlregelung Frequenzumrichter (VFD) mit sanftem Hochlauf und stabiler Drehzahlhaltung
Zweck des VFD Reproduzierbare Drehzahlsollwertregelung, kontrolliertes Starten/Stoppen, reduzierte hydraulische Stöße
4) Durchflussmessung (Dualbereich)
Parameter Spezifikation
Zweck Hochbereichszähler Gesamtsystem- / Nennstrombetrieb
Hochbereich-Durchfluss ~1 bis 250 L/min Klasse
Zweck Niedrigbereichszähler Niedrigdurchflussmessung und hochauflösende Verteilungsprüfung
Niedrigbereich-Durchfluss ~0,03 bis 40 L/min Klasse
Messprinzip Verdränger- / Zahnradmessprinzip geeignet für Kohlenwasserstoff-Kraftstoffe
Geräteschnittstelle Industrielle Analog-/Impulsschnittstelle mit sicherer Signalaufbereitung
Durchfluss pro Port Bis zu ~14 L/min (3,5 GPM) pro Port
5) Druckregelung, Belastung & Schutz
Parameter Spezifikation
Gegendruckregelung Einstellbares Gegendruckregelventil
Typische Prüfdruckfähigkeit Bis ~300 psi Klasse
Druckmessung Transmitter zur Protokollierung + lokale Manometer
Kreislaufschutz Sicherheitsventile, Trips, sichere Abschaltlogik
6) Filtration & Reinheitskontrolle
Parameter Spezifikation
Saugsicherung Hochdurchfluss-Saugfilter
Feinfiltration Mehrstufige Filtration (typisch 10 µm + 6 µm)
Filterwartung Zugängliche Gehäuse mit Verstopfungsanzeige
Vorteil Schützt Prüfling und Messtechnik; verbessert Reproduzierbarkeit
7) Portumschaltung & Header
Parameter Spezifikation
Anzahl Umschaltpunkte 16 (einer pro Port)
Umschaltlogik Ein Port zum Test-Header; verbleibende Ports zum Return-Header
Ventiltyp Magnet- / betätigte Umschaltventile für Kraftstoffbetrieb
Header-Anordnung Separater Test-Header und Return-Header
Hauptvorteil Schnelle, reproduzierbare Prüfung ohne Schlauchwechsel
8) Steuerung, HMI/SCADA & Berichterstattung
Parameter Spezifikation
Automatisierungsplattform HMI + SCADA-basierte Steuerung und Überwachung
Automatikfunktionen Port-Sequenzierung, Stabilisierungs-/Verweilzeit, Protokollierung, Berichtserstellung
Manuelle Funktionen Direkte Portwahl, Jog/Override, Fehlersuchmodus
Datenerfassung Zeitgestempelte Durchfluss-/Druck-/Temp-/Drehzahldaten + portweise Ergebnisse
Ausgabeformat Portweise Tabellen, Abweichung %, Akzeptanzurteil, Alarm-/Trip-Historie
Bedienerschnittstelle Live-Mimic mit Ventilstatus, Trips und zentralen Prozesswerten
9) Sicherheit & Kraftstofftauglichkeit
Parameter Spezifikation
Sicherheitssysteme Not-Aus, Verriegelungen, Trips, Überlastschutz, kontrolliertes Herunterfahren
Elektrische Auslegungsphilosophie Komponentenauswahl für Kraftstoffbetrieb / explosionsgefährdete Bereiche
Erdung / Potenzialausgleich Vorgesehen zur Minimierung statischer Risiken
Servicesicherheit Ablasspunkte, Isolationsvorkehrungen, wartungsfreundliches Layout
  • Kraftstoffverteilermodule für Mehrabgangs-Diesel- und Kraftstoffsysteme
  • Qualifizierungsprüfung von Durchflussverteilern für Motor- und Antriebssysteme
  • Validierungsprüfstände für Mehrinjektor- und Mehrdüsen-Kraftstoffversorgung
  • Leistungs- und Gleichgewichtsprüfung von hydraulischen Durchflussverteilern
  • Überprüfung der Durchflussverteilung in Schmiersystemen
  • Prüfung der Durchflussgleichmäßigkeit bei industriellen Brennern und Dosierleitungen
  • Produktions- und Chargenprüfung von Mehrport-Durchflussverteilern
  • F&E- und Dauerlaufbewertung von Durchflussverteiler-Designs
    • F1: Was ist ein Durchflussverteiler-Prüfstand?
    • A: Ein Durchflussverteiler-Prüfstand ist ein spezieller Prüfstand zur Messung und Überprüfung der portweisen Durchflussverteilungsgenauigkeit von Durchflussverteilern unter kontrollierten Druck-, Temperatur- und Gegendruckbedingungen. Er gewährleistet eine gleichmäßige Durchflussversorgung in Kraftstoff- und Hydraulikkreisläufen.

    • F2: Was ist der Zweck eines 16-Port-Durchflussverteiler-Prüfstands?
    • A: Ein 16-Port-Durchflussverteiler-Prüfstand ermöglicht die sequentielle Messung des Durchflusses an allen Verteilerabgängen und erstellt eine detaillierte Port-Durchflussverteilungskarte zur Identifizierung von Ungleichgewichten, Leckagen oder Abweichungen unter realen Betriebsbedingungen.

    • F3: Wie misst ein Mehrport-Durchflussverteiler-Tester die Durchflussverteilung?
    • A: Der Mehrport-Durchflussverteiler-Tester leitet jeweils einen Ausgang zu einem Präzisions-Durchflussmesser, während alle anderen Ports rezirkuliert werden, wodurch eine genaue portweise Messung ohne Schlauchwechsel oder Störung des Kreislaufs möglich ist.

    • F4: Welche Medien können auf diesem Kraftstoffkreislauf-Prüfstand getestet werden?
    • A: Dieser Kraftstoffkreislauf-Prüfstand ist für Diesel- und Kraftstoffmedien ausgelegt und verwendet Edelstahltanks, kraftstoffkompatible Ventile, Filtration und ATEX-geeignete Komponenten für sichere und reproduzierbare Prüfungen.

    • F5: Warum ist die Gegendruckregelung bei der Prüfung von Durchflussverteilern wichtig?
    • A: Ein Prüfstand mit geregeltem Gegendruck simuliert reale Systembelastungen und zeigt Verteilerverhalten, das möglicherweise nur unter Druck auftritt, wie Port-Ungleichgewichte, Instabilität oder Dosierfehler.

    • F6: Welche Rolle spielen Dualbereich-Durchflussmesser in einem Durchflussgleichmäßigkeits-Prüfstand?
    • A: Dualbereich-Durchflussmesser ermöglichen eine genaue Messung sowohl bei sehr niedrigen als auch bei Nenn-Durchflüssen und gewährleisten eine hochauflösende portweise Verteilungsanalyse über den gesamten Betriebsbereich.

    • F7: Ist dieser Durchflussverteiler-Kalibrierprüfstand vollautomatisch?
    • A: Ja, das System arbeitet als SCADA-basierter Prüfstand mit HMI-Steuerung und unterstützt automatische Port-Sequenzierung, Stabilisierungszeiten, Datenerfassung, Abweichungsanalyse sowie Gut/Schlecht-Berichterstattung.

    • F8: Wo wird eine hydraulische Durchflussverteiler-Prüfmaschine typischerweise eingesetzt?
    • A: Hydraulische und Kraftstoff-Durchflussverteiler-Prüfmaschinen werden in Motorprüfständen, Injektor-Kraftstoffkreisläufen, Antriebssystemen, industriellen Brennern, Dosiersystemen sowie in Luft- und Raumfahrt- oder Verteidigungs-Qualifizierungslaboren eingesetzt.

    • F9: Wie verbessert ein automatisierter Port-Umschaltverteiler die Prüfgenauigkeit?
    • A: Die automatisierte Port-Umschaltung eliminiert manuelle Ventilfehler, gewährleistet konstante Verweilzeiten pro Port und hält stabile Fluidbedingungen aufrecht, wodurch Reproduzierbarkeit und Prüfvertrauen verbessert werden.

    • F10: Ist dieser industrielle Kraftstoff-Prüfstand für explosionsgefährdete Bereiche geeignet?
    • A: Ja, der industrielle Kraftstoff-Prüfstand ist mit sicherheitsorientierter Kraftstoff-Logik, Erdungs- und Potenzialausgleichsvorkehrungen, Verriegelungen, Notabschaltungen und ATEX-geeigneter Komponentenwahl für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ausgelegt.

    Key Features

    • Portweise Sicherheit: Sie schließen nicht auf die Verteilung – Sie messen sie.
    • Schnelle Prüfung: 16 Ports können durch Sequenzierung schnell erfasst werden, anstatt manuell neu zu verrohren.
    • Realistische Betriebsbedingungen: Gegendruckbelastung und Temperaturkonditionierung zeigen das tatsächliche Verhalten.
    • Großer Messbereich: Dualbereich-Messung erhält die Genauigkeit sowohl bei niedrigem als auch bei Nenn-Durchfluss.
    • Rückverfolgbare Ergebnisse: SCADA-Protokollierung und strukturierte Berichte unterstützen Qualifizierung, Audits und Vergleiche.
    • Reduzierte Fehlersuchzeit: Ungewöhnliche Verteiler-Signaturen werden sofort in der Port-Matrix sichtbar.

    Media Gallery

    Video Gallery

    Download Gallery

    ×

    Enquire Now

    and we will get back to you.

    Details

    Einleitung
    Durchflussverteiler sind die stillen „Wahrheitssprecher“ von Kraftstoff- und Fluidkreisläufen. Überall dort, wo eine Versorgungsleitung in mehrere Abgänge mit vorhersehbarer und reproduzierbarer Verteilung aufgeteilt werden muss, entscheidet ein Durchflussverteiler darüber, ob das System reibungslos läuft oder sich schleichend Probleme entwickeln. Sie werden häufig in Kraftstoffverteilern, Motor- und Antriebsprüfständen, Mehrinjektor- oder Mehrdüsen-Versorgungskreisläufen, Hydraulik- und Schmiersystemen, industriellen Brennern und Dosierleitungen sowie in weiteren Anwendungen eingesetzt, bei denen mehrere Verbraucher unter wechselnden Last- und Betriebsbedingungen einen nahezu gleichen Durchfluss erhalten müssen.
    
    Die Kritikalität ist einfach: Verteilt ein Verteiler den Durchfluss nicht präzise, kann das nachgeschaltete System ungleichmäßige Kraftstoffzufuhr/Dosierung, lokale Erwärmung, Leistungsungleichgewichte, Bauteilbelastungen und Reproduzierbarkeitsprobleme aufweisen, die bekanntermaßen schwer zu diagnostizieren sind, da sie nur bei bestimmten Kombinationen aus Drehzahl, Druck, Viskosität und Temperatur auftreten. Ein Verteiler kann unter einer stationären Bedingung akzeptabel erscheinen und sich im realen Betrieb dennoch fehlerhaft verhalten – insbesondere bei niedrigem Durchfluss (wo interne Leckage und Reibung dominieren) oder bei hoher Last (wo Differenzdruck Fehler antreibt). Deshalb ist ein geeigneter Prüfstand entscheidend: Er schafft eine kontrollierte Umgebung, in der die Verteilung portweise unter stabilen und reproduzierbaren Bedingungen gemessen sowie die Ergebnisse protokolliert und zwischen Einheiten, Chargen oder Lebensdauertests verglichen werden können.
    
    Dieses System ist ein speziell entwickelter 16-Port-Durchflussverteiler-Charakterisierungsprüfstand für Diesel-/Kraftstoffkreisläufe. Er kombiniert eine stabile Kraftstoffversorgungs-Schleife, Dualbereich-Durchflussmessung, geregelte Gegendruckbelastung, sequentielle Ausgangsumschaltung und SCADA/HMI-basierte Automatisierung, um hochzuverlässige und reproduzierbare Verteilungsdaten zu liefern – mit einer Auslegungsphilosophie, die für Kraftstoffhandhabung und explosionsgefährdete Bereiche geeignet ist.
    
    Zielsetzung des Systems
    1) Portweise Verteilungsanalyse (Kernzweck)
    Der Prüfstand misst den Durchfluss an jedem Ausgang nacheinander mithilfe einer automatisierten Umschaltstrategie:
    • Der ausgewählte Port wird zur Messung zum Test-Header geleitet.
    • Alle nicht ausgewählten Ports werden zum Return-Header geleitet und in den Tank zurückgeführt.
    • Das System wiederholt diese Sequenz für alle 16 Ports automatisch oder manuell.
    
    Dieser Ansatz erzeugt eine klare und vergleichbare „Port-Matrix“ mit:
    • Durchfluss pro Port bei gegebener Drehzahl, Druck und Temperatur
    • Durchschnittlichem Durchfluss über alle Ports
    • Abweichung jedes Ports vom Mittelwert
    • Reproduzierbarkeit über Zyklen und über verschiedene Durchflussverteiler-Einheiten hinweg
    
    2) Abdeckung realer Betriebsbereiche
    Der Prüfstand ist dafür ausgelegt, die Leistung in den Bereichen zu bewerten, in denen Durchflussverteiler typischerweise ihr tatsächliches Verhalten zeigen:
    • Niedrigdurchfluss-Messung: wo Leckage, Reibung und interne Spalte die Verteilung stark beeinflussen.
    • Nennstromverteilung: wo hydraulische Belastung, Gegendruck und Stabilität dominieren.
    • Anlauf-/Losbrechverhalten (falls zutreffend): Erfassung transienter Reaktionen und der Bedingungen für einen stabilen Betrieb.
    
    3) Reproduzierbarkeit unabhängig vom Bediener
    Manuelle Tests leiden häufig unter Zeitabweichungen, inkonsistenter Ventilbetätigung und instabilen Einschwingzeiten. Dieser Prüfstand unterstützt:
    • automatische Port-Sequenzierung
    • definierte Verweil-/Stabilisierungsintervalle
    • konsistente Messzeitpunkte
    • strukturierte Datenerfassung und Berichterstattung
    
    4) Rückverfolgbare Ergebnisse im Qualifizierungsstil
    Das Steuerungssystem liefert praxisnahe Ausgaben:
    • zeitgestempelte Protokolle
    • portweise Tabellen
    • Akzeptanzentscheidungen auf Basis definierter Kriterien (Abweichungsgrenzen, Stabilitätsschwellen, Druckfenster usw.)
    • Alarm-/Trip-Historie und Bedieneraktionen (nützlich bei Untersuchungen und Audits)
    
    Systemarchitektur (Funktionsweise)
    A) Kraftstoffversorgung und Konditionierungsschleife (Dieselbetrieb)
    Im Kern befindet sich ein geschlossener Dieselkreislauf, der für stabile Prüfbedingungen ausgelegt ist:
    • Diesel-Reservoirtank in Edelstahlkonstruktion, dimensioniert für thermische Masse und stabile Saugbedingungen.
    • Ablaufoptimierte Boden­geometrie zur Unterstützung von Reinigung und Wartung.
    • Saugsicherung zum Schutz der Pumpe vor groben Verunreinigungen.
    • Mehrstufige Filtration zum Schutz des Prüflings, der Umschaltventile und der Messgeräte bei gleichzeitiger Sicherstellung stabiler Messungen.
    • Temperaturkonditionierung mittels Kaltwassersatz/Wärmetauscher, sodass derselbe Verteiler bei reproduzierbaren Temperaturen getestet werden kann (wichtig, da sich die Viskosität mit der Temperatur ändert und die Verteilung beeinflusst).
    • Füllstandsüberwachung und Schutz zur Vermeidung von Trockenlauf, Lufteintrag und unsicherem Betrieb.
    Praktischer Nutzen: Diese Schleife verhindert „Fehlalarme“, die durch instabile Fluidtemperatur, Lufteintrag oder Verunreinigungen verursacht werden.
    
    B) Pumpensystem und Durchflussstabilität
    Ein Hochleistungs-Verdrängerpumpenpaket liefert den erforderlichen Gesamtvolumenstrom für einen Prüfling mit 16 Ausgängen. Der Antrieb ist frequenzumrichtergesteuert (VFD), sodass Drehzahl (und damit Durchfluss) sanft hochgefahren und stabilisiert werden kann. Stabile Einlassbedingungen sind entscheidend – Pulsationen oder Mangelsituationen können als Verteilungsfehler erscheinen und Ergebnisse verfälschen.
    
    C) 16-Port-Umschaltung und Header-Logik (Schlüsselelement)
    Jeder Ausgangsport ist über ein eigenes Umschaltelement angebunden, sodass der Prüfstand folgendes realisieren kann:
    • Port N → Test-Header → Durchflussmessung → Rückführung
    • Alle anderen Ports → Return-Header → Tank
    
    Dieses Design macht Prüfungen im Vergleich zum manuellen Schlauchwechsel schnell, reproduzierbar und sicher. Zudem bleibt die Rezirkulation kontinuierlich erhalten, sodass die Fluidbedingungen während der sequentiellen Prüfung stabil bleiben.
    
    D) Gegendruckmodul (realistische Lastsimulation)
    Ein geregeltes Gegendruckventil ermöglicht eine einstellbare Belastung, sodass der Verteiler unter realistischen Systemdrücken geprüft werden kann. Dies ist entscheidend, da sich die Verteilung unter Last ändern kann: Die Stabilität des Gegendrucks macht Port-zu-Port-Vergleiche valide.
    
    E) Instrumentierung und Messtechnik (großer Bereich ohne Kompromisse)
    Um aussagekräftige Daten über verschiedene Betriebsbereiche hinweg zu erhalten, verwendet der Prüfstand:
    • Dualbereich-Durchflussmessung (Hoch- und Niedrigbereichszähler) zur Sicherstellung der Genauigkeit von sehr kleinen Durchflüssen bis zum vollen Systemdurchfluss.
    • Druck- und Temperaturtransmitter zur stabilen Überwachung und SCADA-Protokollierung.
    • Lokale Anzeigen für schnelle Plausibilitätsprüfungen bei Einrichtung und Fehlersuche.
    Damit bietet der Prüfstand hochauflösende Niedrigdurchflussmessung sowie volle Nennstromfähigkeit ohne Qualitätsverlust.
    
    F) Steuerung, Automatisierung und Bedienerschnittstelle
    Der Prüfstand ist sowohl für produktionsähnliche Reproduzierbarkeit als auch für Entwicklungsflexibilität ausgelegt:
    • Automatikmodus: Port-Sequenzierung, Stabilisierung, Protokollierung, Gut/Schlecht.
    • Manuellmodus: Direkte Bedienerkontrolle für Entwicklungsversuche, Fehlersuche und Kalibrierprüfungen.
    • HMI-Schnittstelle: Sollwerte (Drehzahl, Druck), Portstatus, Live-Werte (Durchfluss/Druck/Temperatur), Alarme/Trips.
    • SCADA-Protokollierung: Strukturierte Testergebnisse für Rückverfolgbarkeit und Vergleiche.
    
    G) Sicherheit und Kraftstofftauglichkeit
    Kraftstoffkreisläufe erfordern einen sicherheitsorientierten Konstruktionsansatz. Der Prüfstand umfasst:
    • Not-Aus und kontrolliertes Herunterfahren
    • Überlast-/Überdruckschutz
    • Verriegelungen und Alarm-Logik
    • geeignete Komponentenwahl für Kraftstoffbetrieb und explosionsgefährdete Bereiche
    • gute industrielle Praxis: Erdungs-/Potenzialausgleichsvorkehrungen, geschützte Leitungsführung und robuste Gehäuseauswahl
    
    Typische Prüfabläufe (Beispiel eines Testlaufs)
    Ablauf 1: Niedrigdurchfluss-Verteilungstest
    1. Tankfüllstand und Temperatur stabilisieren.
    2. Niedrige Drehzahl und gewünschten Gegendruck einstellen (falls erforderlich).
    3. Automatische Port-Sequenzierung mit definierter Verweilzeit pro Port starten.
    4. Portweise Durchflüsse aufzeichnen, Abweichungen berechnen und Reproduzierbarkeit durch mehrere Zyklen bewerten.
    Erkennt: Leckage-Ungleichgewichte, interne Reibungsprobleme, Viskositätssensitivität, Frühlebensfehler.
    
    Ablauf 2: Nennstrom-Verteilungstest (Niederdruck + Hochdruck)
    1. Auf Nenndrehzahl unter kontrollierten Bedingungen hochfahren.
    2. Vollständige Port-Matrix bei niedrigem Druck durchführen.
    3. Gegendruck auf Hochdruckbedingung erhöhen und wiederholen.
    4. Abweichungsmuster unter beiden Bedingungen vergleichen.
    Belegt: Leistung unter realistischer Last und Stabilität über Druckbereiche hinweg.
    
    Ablauf 3: Anlauf-/Losbrechverhalten (falls zutreffend)
    1. Von einem definierten Anfangszustand starten.
    2. Transientes Verhalten und Stabilisierung beobachten.
    3. Auffällige Signaturen identifizieren, die auf Klemmen, hohe Reibung oder internen Verschleiß hinweisen.
    
    Technische Spezifikationen (Detail)
    Wenn Parameter anwendungsspezifisch sind, kann der Prüfstand innerhalb seiner Hardwaregrenzen konfiguriert werden. Die folgende Tabelle beschreibt einen detaillierten Leistungsumfang entsprechend dieser Bauklasse.
    1) Allgemein & Mechanisch
    
    Parameter Spezifikation
    Systemtyp Mehrport-Durchflussverteiler-Prüfstand (Diesel-/Kraftstoffkreislauf)
    Prüflingskapazität 16 Ausgangsports
    Messmethode Sequentielle Portführung zum Test-Header; nicht ausgewählte Ports zum Return-Header
    Betriebsarten Automatische Sequenzierung + Manuelles Testen
    Ca. Gesamtstellfläche ~2600 mm (L) × ~1200 mm (B)
    Ca. Gesamthöhe ~1800 mm
    Montage / Rahmen Industrie-Skid-Konstruktion mit Servicezugang zu Ventilen, Filtern und Messgeräten
    Schlauchleitungen (typisch) ~20 Schläuche (Test + Rücklauf + Versorgungsanschlüsse)
    2) Prüfmedium, Tank & Konditionierung
    Parameter Spezifikation
    Betriebsmedium Diesel / Kraftstoffmedien
    Tankkonstruktion Edelstahltank, ablaufoptimierte Geometrie
    Tankkapazitätsklasse 800-L-Klasse (typisch) / 500-L-Klasse (Alternative)
    Temperaturkonditionierung Kaltwassersatz-/Wärmetauscherschleife zur kontrollierten Fluidtemperatur
    Temperaturerfassung Transmitter zur Protokollierung + lokale Anzeige (Manometer)
    Füllstandsüberwachung Füllstandsanzeige + Füllstandsschalter (Alarm-/Trip-Logikfähig)
    Ablass / Wartung Ablasspunkte und Servicezugänge für Reinigung und Filterwechsel
    3) Pumpen- & Antriebssystem
    Parameter Spezifikation
    Pumpentyp Verdrängerpumpe (Zahnradbauart)
    Nennförderleistung des Systems ~250 L/min Klasse
    Motortyp Industrie-Ex-geschützter / für Kraftstoff geeigneter Motor
    Motorleistungsklasse ~11 kW (typische Bauklasse)
    Drehzahlregelung Frequenzumrichter (VFD) mit sanftem Hochlauf und stabiler Drehzahlhaltung
    Zweck des VFD Reproduzierbare Drehzahlsollwertregelung, kontrolliertes Starten/Stoppen, reduzierte hydraulische Stöße
    4) Durchflussmessung (Dualbereich)
    Parameter Spezifikation
    Zweck Hochbereichszähler Gesamtsystem- / Nennstrombetrieb
    Hochbereich-Durchfluss ~1 bis 250 L/min Klasse
    Zweck Niedrigbereichszähler Niedrigdurchflussmessung und hochauflösende Verteilungsprüfung
    Niedrigbereich-Durchfluss ~0,03 bis 40 L/min Klasse
    Messprinzip Verdränger- / Zahnradmessprinzip geeignet für Kohlenwasserstoff-Kraftstoffe
    Geräteschnittstelle Industrielle Analog-/Impulsschnittstelle mit sicherer Signalaufbereitung
    Durchfluss pro Port Bis zu ~14 L/min (3,5 GPM) pro Port
    5) Druckregelung, Belastung & Schutz
    Parameter Spezifikation
    Gegendruckregelung Einstellbares Gegendruckregelventil
    Typische Prüfdruckfähigkeit Bis ~300 psi Klasse
    Druckmessung Transmitter zur Protokollierung + lokale Manometer
    Kreislaufschutz Sicherheitsventile, Trips, sichere Abschaltlogik
    6) Filtration & Reinheitskontrolle
    Parameter Spezifikation
    Saugsicherung Hochdurchfluss-Saugfilter
    Feinfiltration Mehrstufige Filtration (typisch 10 µm + 6 µm)
    Filterwartung Zugängliche Gehäuse mit Verstopfungsanzeige
    Vorteil Schützt Prüfling und Messtechnik; verbessert Reproduzierbarkeit
    7) Portumschaltung & Header
    Parameter Spezifikation
    Anzahl Umschaltpunkte 16 (einer pro Port)
    Umschaltlogik Ein Port zum Test-Header; verbleibende Ports zum Return-Header
    Ventiltyp Magnet- / betätigte Umschaltventile für Kraftstoffbetrieb
    Header-Anordnung Separater Test-Header und Return-Header
    Hauptvorteil Schnelle, reproduzierbare Prüfung ohne Schlauchwechsel
    8) Steuerung, HMI/SCADA & Berichterstattung
    Parameter Spezifikation
    Automatisierungsplattform HMI + SCADA-basierte Steuerung und Überwachung
    Automatikfunktionen Port-Sequenzierung, Stabilisierungs-/Verweilzeit, Protokollierung, Berichtserstellung
    Manuelle Funktionen Direkte Portwahl, Jog/Override, Fehlersuchmodus
    Datenerfassung Zeitgestempelte Durchfluss-/Druck-/Temp-/Drehzahldaten + portweise Ergebnisse
    Ausgabeformat Portweise Tabellen, Abweichung %, Akzeptanzurteil, Alarm-/Trip-Historie
    Bedienerschnittstelle Live-Mimic mit Ventilstatus, Trips und zentralen Prozesswerten
    9) Sicherheit & Kraftstofftauglichkeit
    Parameter Spezifikation
    Sicherheitssysteme Not-Aus, Verriegelungen, Trips, Überlastschutz, kontrolliertes Herunterfahren
    Elektrische Auslegungsphilosophie Komponentenauswahl für Kraftstoffbetrieb / explosionsgefährdete Bereiche
    Erdung / Potenzialausgleich Vorgesehen zur Minimierung statischer Risiken
    Servicesicherheit Ablasspunkte, Isolationsvorkehrungen, wartungsfreundliches Layout
    Hauptvorteile (warum dieser Prüfstand der richtige Ansatz ist) • Portweise Sicherheit: Sie schließen nicht auf die Verteilung – Sie messen sie. • Schnelle Prüfung: 16 Ports können durch Sequenzierung schnell erfasst werden, anstatt manuell neu zu verrohren. • Realistische Betriebsbedingungen: Gegendruckbelastung und Temperaturkonditionierung zeigen das tatsächliche Verhalten. • Großer Messbereich: Dualbereich-Messung erhält die Genauigkeit sowohl bei niedrigem als auch bei Nenn-Durchfluss. • Rückverfolgbare Ergebnisse: SCADA-Protokollierung und strukturierte Berichte unterstützen Qualifizierung, Audits und Vergleiche. • Reduzierte Fehlersuchzeit: Ungewöhnliche Verteiler-Signaturen werden sofort in der Port-Matrix sichtbar. Optionale Erweiterungen (für noch mehr Leistungsfähigkeit) • Rezeptbasierte Prüfung (vordefinierte Drehzahl-/Druck-/Temperaturprofile) • Automatische Stabilitätserkennung (Protokollierung erst nach Stabilisierung innerhalb der Toleranz) • Statistische Berichte (Mittelwert, Standardabweichung, Wiederholbarkeitsindex pro Port) • Seriennummern- / Barcode-Verfolgung für Chargenprüfungen • Zusätzliche Temperaturmesspunkte (Tank + Einlass + Auslass) für präzisere Viskositätskontrolle • Hochdruckvariante oder zusätzliches Belastungsmodul (falls zukünftige Prüflinge dies erfordern) • Fernüberwachung und automatischer Berichtsexport

    Similar Products

    Share This Page