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Einführung Hochenergetisches, netzbasiertes Notfall-Startbahn-Fangsystem für Kampfflugzeuge. Auf einem modernen Kampfjet-Stützpunkt ist alles auf Geschwindigkeit ausgelegt: hohe Anfluggeschwindigkeiten, kurze Entscheidungsfenster, schwere Waffenlasten und enge Einsatzzyklen. Dieselben Parameter, die einen Kampfjet im Einsatz effektiv machen, machen ihn bei einer ungewöhnlichen Landung oder einem abgebrochenen Start gnadenlos unforgiving. Stellen Sie sich nun einen realen Ausfallfall vor: • Ein Kampfjet setzt auf einer nassen Startbahn zu weit und zu schnell auf. • Antiskid-System und Bremsen arbeiten, aber es bleibt schlicht nicht genug Reibung oder Strecke. • Die Befeuerung am Bahnende kommt rasch näher; dahinter liegen weicher Untergrund, Umzäunungen, Straßen, vielleicht sogar bewohnte Bereiche. In diesem Moment verfügt der Stützpunkt entweder über ein dediziertes, technisch ausgelegtes Notfall-Fangsystem — oder er setzt ein mehrere Millionen Dollar teures Flugzeug, das Leben des Piloten und die Verfügbarkeit der Startbahn auf Glück. Das Aircraft Arresting Gear (AAG)-System ist genau diese technisch ausgelegte Schutzmaßnahme. Es ist an beiden Enden der Startbahn installiert und nutzt ein hochfestes Nylon-66-Netz, textile Fangbänder sowie einen dualen Wasserwirbel-Energieabsorber mit 20T + 40T, um Flugzeuge der 6–40-Tonnen-Klasse sicher innerhalb einer kontrollierten Auslaufstrecke von bis zu ~270 m zum Stillstand zu bringen und die maximale Verzögerung auf etwa 3 g zu begrenzen, sodass Flugzeug und Pilot einen ansonsten katastrophalen Überrollvorgang überstehen können. Es ist kein Komfortmerkmal. Es ist für den einen schlimmsten Tag im Leben der Startbahn ausgelegt — den Moment, in dem Bremsen, Bahnlänge, Wetterbedingungen und Pilotenreserven vollständig ausgeschöpft sind. 1. Mission, Einsatzbereich & typische Anwendungsszenarien Das AAG ist als permanente, jederzeit einsatzbereite Sicherheitsbarriere installiert und an den Überrollbereich der Startbahn an beiden Enden ausgerichtet. Es verwandelt ein unkontrolliertes Überschießen in ein vorhersehbares ingenieurtechnisches Ereignis. Betriebsbereich • Flugzeugmassenbereich: ~6.000 kg bis ~40.000 kg • Maximale Fang-Auslaufstrecke: bis zu 270 m (abhängig von Eintrittsgeschwindigkeit und Masse) • Maximale Verzögerung: ca. 3 g, eingestellt über einen zweistufigen Absorber • Netz-Auslösezeit: etwa 3 Sekunden von der Ruhestellung bis zur vollständig aufgerichteten Position • System-Rückstellung / Wiederherstellung: typischerweise 10–15 Minuten nach einer Fangaktion Reale Einsatzszenarien, in denen das AAG entscheidend ist: • Abgebrochener Start bei hohem Abfluggewicht und begrenzter verbleibender Startbahnlänge • Landeüberrollungen auf nassen, kontaminierten oder reibungsarmen Startbahnoberflächen • Brems-, Antiskid- oder teilweiser Hydraulikausfall bei der Landung • Landungen mit Seiten- oder Rückenwind, bei denen sich der Aufsetzpunkt ungünstig verschiebt • Betrieb in großen Höhen oder an heißen Tagen mit verlängerten Bremswegen • Kurze Überrolllängen mit Hindernissen, Straßen oder öffentlichen Bereichen hinter dem Zaun In all diesen Fällen bietet das AAG einen wiederholbaren, messbaren und technisch definierten Stopp anstelle eines zufälligen Ausrollens in das, was sich jenseits des Startbahnendes befindet. 2. Technische Spezifikation auf hoher Ebene (für Datenblätter / Marketing)