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Hausa
Ein Reibungsbremsen-Prüfstand ist eine zentrale Qualifizierungs- und Instandhaltungsplattform, die in Eisenbahn-, Metro- und Rolling-Stock-Depots eingesetzt wird, um Sicherheit und Leistung von Bremssystemen zu verifizieren. Ein moderner Bremssattel-Prüfstand ist darauf ausgelegt, reale Betriebsbedingungen zu simulieren und ermöglicht eine präzise Prüfung hydraulischer und mechanischer Bremsbaugruppen vor Einbau oder Wiederinbetriebnahme. Ein Bremssattelprüfgerät für Schienenfahrzeuge oder ein Schienenbremsen-Prüfstand unterstützt Funktionsprüfungen wie Federspeicher-/Hydraulik-Lösebremsentests und SAHR-Bremsprüfstand-Anwendungen, um korrektes Fail-Safe-Verhalten sicherzustellen. Fortschrittliche Systeme integrieren einen hydraulischen Bremsen-Prüfstand mit Funktionen für Bremssattel-Lecktest, hydraulischen Druckabfalltest und Druckhalteprüfung zur Erkennung interner Leckagen und Dichtungsprobleme. Zur Kraftverifizierung misst ein Klemmkraft-Prüfstand oder Bremsklemmkraft-Tester die aufgebrachten Kräfte präzise unter kontrollierten Hydraulikdrücken. Dies ist wesentlich für Bremssattel-Abnahmeprüfungen und Überholungsprüfstände. Ein automatisiertes Bremsprüfsystem mit Prüfstand und Datenerfassung sowie optionalem LabVIEW-Bremstest-System gewährleistet Wiederholbarkeit, Rückverfolgbarkeit und Konformität mit Depot- und OEM-Standards. Als Depot-Bremsprüfausrüstung oder Instandhaltungs-Prüfstand für Schienenfahrzeuge eingesetzt, erhöhen diese Systeme die Sicherheit, reduzieren Ausfallzeiten und standardisieren die Leistungsüberprüfung von Bremsen in Eisenbahn- und Metroflotten.

Reibungsbremsen-Prüfstand — Automatisches hydraulisches Bremssattel-Prüfsystem

About

Der Reibungsbremsen-Prüfstand ist ein kompaktes, sicherheitsorientiertes und vollständig instrumentiertes System zur Qualifizierung von Schienenfahrzeug-Bremssätteln unter kontrollierten Werkstattbedingungen. Bremssättel sind sicherheitskritische Aktuatoren: Sie müssen die erforderliche Klemmkraft sofort erzeugen, den Druck ohne Leckage oder Kriechen halten und sauber lösen, um Bremsenschleifen zu vermeiden—denn selbst kleine Fehler können zu ungleichmäßigem Bremsen, Überhitzung, beschleunigtem Verschleiß, Flachstellen an Rädern und reduziertem Bremsweg führen. Dieser Prüfstand kombiniert ein integriertes Hydraulikaggregat mit präziser Druck- und Kraftmessung, um die entscheidenden Parameter zu validieren—Leckdichtheit, Druckhalte-Stabilität, Anlege-/Löseverhalten und tatsächliche Klemmkraft—für sowohl hydraulisch betätigte als auch federspeicherbetätigte / hydraulisch gelöste Bremssättel. Mit rezeptbasierter Automatisierung, Echtzeitüberwachung und automatischer Prüfberichterstellung standardisiert er Überholungs- und Abnahmeprüfungen, reduziert die Abhängigkeit vom Bediener und liefert rückverfolgbare Ergebnisse zur Unterstützung von Qualitätsaudits, Zuverlässigkeitsprogrammen und sicheren Wiederinbetriebnahmeentscheidungen.
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Technical Details

Parameter Typische Leistungsfähigkeit
Bremstypen Hydraulisch betätigte sowie federspeicherbetätigte / hydraulisch gelöste Bremssättel
Max. Prüfdruck Bis Klasse 160 bar
Geregelter Durchfluss Bis Klasse 4 LPM (für kontrolliertes Anlegen/Halten/Lösen)
Kraftmessung Kraftmesskette der 90-kN-Klasse
Hydraulik Integriertes HPU mit Filtration, Sicherheitsventil und kontrollierter Druckentlastung
Automatisierung Rezeptbasierte PC-Steuerung mit Datenerfassung und Berichtserstellung
Erweiterbarkeit Vorrichtungsbasierte Modellabdeckung; zusätzliche Sensoren und Routinen nach Bedarf
Aufstellfläche Ca. 2518 × 1267 × 1500 mm Klasse
Elektrische Versorgung Anpassbar an lokale Versorgung (typische industrielle 3-Phasen-Konfigurationen)
• Überholungs- und Abnahmeprüfung von hydraulischen Bremssätteln für Schienenfahrzeuge in Depotwerkstätten.
  • Leckdichtheits- und Druckintegritätsprüfung nach Reparatur oder Dichtungswechsel am Bremssattel.
  • Verifizierung der Klemmkraft zur Sicherstellung der Einhaltung von Flottensicherheitsanforderungen.
  • Prüfung des Anlege- und Löseverhaltens zur Erkennung von Schleifen, klemmenden Kolben oder träger Reaktion.
  • Routinemäßige Qualitätssicherungsprüfungen für Metro-, Hauptstrecken- und Stadtbahn-Bremsinstandhaltung.
  • Fehlerdiagnose und Störungsanalyse bei ungleichmäßigem Bremsen oder intermittierenden Bremssattelausfällen.
  • End-of-Line-Prüfung für überholte oder neu gefertigte hydraulische Bremssättel. 
  • Auditfähige Bremsprüfung mit rückverfolgbaren Daten und Berichten zur Einhaltung von Sicherheits- und Gewährleistungsanforderungen.
    • Q1: Was ist ein Reibungsbremsen-Prüfstand?
    • A: Ein Reibungsbremsen-Prüfstand ist ein automatisches hydraulisches Bremssattel-Prüfsystem zur Validierung von Schienenfahrzeug-Bremssätteln unter kontrollierten Bedingungen. Er misst den tatsächlichen Hydraulikdruck, die Klemmkraft sowie das Anlege–Löseverhalten, um die sicherheitskritische Bremsleistung vor der Wiederinbetriebnahme zu gewährleisten.

    • Q2: Warum ist ein hydraulischer Bremssattel-Prüfstand für die Schieneninstandhaltung notwendig?
    • A: Bremssättel von Schienenfahrzeugen können interne Leckagen, Dichtungsumgehung, eingeschlossene Luft oder klemmende Kolben aufweisen, die bei manueller Inspektion nicht sichtbar sind. Ein hydraulischer Bremssattel-Prüfstand liefert messbare und wiederholbare Ergebnisse, eliminiert subjektive Bewertungen und reduziert das Risiko von Bremsproblemen im Betrieb.

    • Q3: Welche Arten von Bremssätteln können auf diesem Reibungsbremsen-Prüfstand getestet werden?
    • A: Das System unterstützt hydraulisch betätigte Bremssättel sowie federspeicherbetätigte, hydraulisch gelöste (fail-safe) Bremssättel. Es überprüft Druckintegrität, Klemmkraft, Löse­druck und schleiffreies Rückstellverhalten bei unterschiedlichen Schienenbremsenkonstruktionen.

    • Q4: Welche Prüfungen kann ein automatischer Bremssattel-Prüfstand durchführen?
    • A: Der Prüfstand führt Druck-Leckdichtheitsprüfungen, Druckhalte-Abfalltests, Kraft-zu-Druck-Charakterisierungen, Anlege- und Lösefunktionsprüfungen, Hysterese-Bewertungen sowie Wiederholzyklen durch. Damit stellt er eine vollständige Lösung zur Leistungsprüfung von Schienenbremsen dar.

    • Q5: Wie verifiziert das System die tatsächliche Klemmkraft?
    • A: Der Reibungsbremsen-Prüfstand verwendet eine hochkapazitive Wägezelle, die entlang des Kolbenkraftpfads ausgerichtet ist. Dadurch wird die tatsächliche Klemm- oder Reaktionskraft präzise gemessen, um sicherzustellen, dass der Bremssattel bei definierten Hydraulikdrücken die erforderliche Bremskraft liefert.

    • Q6: Welcher Automatisierungsgrad ist in diesem Bremssattel-Prüfsystem verfügbar?
    • A: Der Prüfstand verfügt über eine PC-basierte, rezeptgesteuerte Automatisierung mit geführten Abläufen. Bediener wählen das Bremssattelmodell und das Prüfrezept aus, woraufhin das System automatisch die Prüfsequenz ausführt, Daten protokolliert und professionelle Gut/Schlecht-Berichte erstellt.

    • Q7: Welche Sicherheitsfunktionen sind im hydraulischen Bremsen-Prüfstand enthalten?
    • A: Zu den Sicherheitsfunktionen gehören verriegelte Schutzvorrichtungen, Not-Aus-Schaltungen, kontrollierte Druckentlastung, Überdruckschutz sowie eine klare Trennung von hydraulischen und elektronischen Bereichen, wodurch der Einsatz in Depots und Werkstätten sicher gewährleistet ist.

    • Q8: Welche typischen technischen Leistungsmerkmale hat der Reibungsbremsen-Prüfstand?
    • A: Eine typische Konfiguration unterstützt Prüfdrucke bis zu 160 bar, geregelte Hydraulikdurchflüsse bis zu 4 LPM und eine Klemmkraftmessung bis zu 90 kN. Das vorrichtungsbasierte Design ermöglicht eine einfache Anpassung an mehrere Bremssattelmodelle im Schienenbereich.

    Key Features

    • Automatischer hydraulischer Prüfstand für präzise Druck-, Kraft- und Funktionsprüfung von Schienenfahrzeug-Bremssätteln.
    • Tatsächliche Bremssatteldruckmessung mittels Drucksensoren zur Eliminierung von Leitungsverlusten und Luftfehlern.
    • Hochkapazitive Wägezelle ermöglicht genaue Klemmkraftverifizierung entlang des Kolbenkraftpfads.
    • Unterstützt statische Leckdichtheitsprüfungen mit Druckrampe, Stabilisierung und zeitgesteuerter Haltebewertung.
    • Bewertet Anlege- und Löse-Dynamik einschließlich Hysterese, Losbrechkraft und Restschleifen.
    • Rezeptgesteuerte PC-Software mit Echtzeitdiagrammen, Gut/Schlecht-Logik und automatischer Berichtserstellung.
    • Vorrichtungsbasiertes modulares Design ermöglicht schnellen Wechsel für verschiedene Bremssattelmodelle und OEM-Typen.
    • Integrierte Sicherheitsfunktionen umfassen verriegelte Schutzvorrichtungen, Überdruckschutz und Not-Druckablass.

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    Details

    Einleitung
    Bremssättel von Schienenfahrzeugen sind sicherheitskritische Aktuatoren. Sie müssen die erforderliche Klemmkraft bei Bedarf erzeugen, diese Kraft ohne Druckabfall halten und sauber lösen, damit das Fahrzeug ohne Schleifen wieder in Betrieb gehen kann. Kleine Defekte – interne Dichtungsumgehung, Mikroleckagen, eingeschlossene Luft, klemmende Kolben, inkonsistenter Kraftaufbau oder verzögertes Lösen – können zu ungleichmäßigem Bremsen, Überhitzung, beschleunigtem Belag-/Scheibenverschleiß, Flachstellen an Rädern, Fehlabschaltungen und einer verringerten Bremsreserve über einen gesamten Zugverband hinweg führen. In der Instandhaltung besteht das Risiko nicht nur im Versagen im Betrieb, sondern auch darin, eine Einheit aufgrund subjektiver Prüfungen statt messbarer Leistungsdaten als „bestanden“ zu bewerten.
    
    Der Reibungsbremsen-Prüfstand beseitigt diese Unsicherheit, indem er eine kontrollierte, instrumentierte und wiederholbare Plattform zur Validierung von Bremssätteln in Werkstatt- oder Depotumgebungen bereitstellt. Er kombiniert einen steifen, geschützten Prüfrahmen, ein integriertes Hydraulikaggregat, präzise Druck- und Kraftmessung sowie softwaregestützte Automatisierung, um rückverfolgbare Gut/Schlecht-Ergebnisse mit aufgezeichneten Prüfdaten und professionellen Berichten zu liefern. Das Ergebnis ist ein standardisierter Prüfablauf, der die Sicherheit erhöht, die Konsistenz zwischen Bedienern verbessert und Nacharbeit sowie Gewährleistungsrisiken reduziert.
    
    Was der Prüfstand testet
    1) Druckintegrität und Leckdichtheit (statische Halteprüfungen)
    Leckagen in Bremssätteln sind nicht immer offensichtlich. Externe Leckagen können sichtbar sein, interne Leckagen (Dichtungsumgehung) können jedoch unbemerkt die wirksame Klemmkraft reduzieren und während Haltephasen zu Druckabfall führen. Der Prüfstand unterstützt eine strukturierte Leckdichtheitsprüfung durch:
    • Druckrampe bis zum Sollwert (ein- oder mehrstufig)
    • Stabilisierungsfenster (zum Ausgleich von Temperatur- und Elastizitätseffekten)
    • Zeitgesteuerte Druckhaltephase mit messbaren Kriterien (Druckabfallrate, zulässiger Abfall oder Gut/Schlecht-Band) 
    • Wiederholbare Haltezyklen auf mehreren Druckniveaus zur Erkennung nichtlinearer Leckverhalten
    
    2) Verifizierter Druck an der Prüfeinheit (UUT)
    Die ausschließliche Orientierung an Pumpeneinstellungen oder vorgeschalteten Manometern kann Leitungsverluste, eingeschlossene Luft oder Ventilverhalten verdecken. Das System misst den tatsächlichen Bremssatteldruck mittels Drucksensoren, sodass der Test den realen hydraulischen Zustand am Bremssattel widerspiegelt.
    
    3) Tatsächliche Klemm- / Reaktionskraft (Kraftverifizierung)
    Ein Bremssattel kann „Druck erreichen“ und dennoch aufgrund von Reibung, Fehlmontage, Kolben-/Dichtungsproblemen oder mechanischem Klemmen die erforderliche Klemmkraft nicht erzeugen. Der Prüfstand misst die Kraft über eine hochbelastbare Kraftmesskette, die entlang des Kolbenkraftpfades ausgerichtet ist. Dies ermöglicht:
    • Charakterisierung Kraft vs. Druck (erwartete Kennlinie und Werte bei definierten Drücken)
    • Erkennung von Hysterese zwischen Anlegen und Lösen
    • Identifikation von Losbrechanomalien (Stick-/Haftverhalten)
    • Verifizierung, dass die Klemmkraft unter kontrollierten Bedingungen die Abnahmekriterien erfüllt
    
    4) Anlege-/Löseverhalten und dynamische Reaktion
    Über statische Halteprüfungen hinaus umfasst reales Bremsen Übergänge. Der Prüfstand kann kontrollierte Sequenzen ausführen zur Bewertung von:
    • Anlegezeit und Kraftaufbauprofil
    • Löseverhalten (einschließlich Restkraft-/Schleifanzeige)
    • Wiederholbarkeit über mehrere Zyklen (hilfreich bei intermittierenden Fehlern)
    • Optional beschleunigten Zyklusroutinen (für Prozessprüfungen oder Fehlerreproduktion)
    
    5) Entlüftung und Luftmanagement
    Eingeschlossene Luft kann einen Bremssattel „weich“ erscheinen lassen, Kraftmessungen verfälschen und inkonsistente Ergebnisse verursachen. Der Prüfstand verfügt über einen kontrollierten Entlüftungsablauf (manuell unterstützt oder softwaregeführt), sodass der Test von einem bekannten, reproduzierbaren hydraulischen Zustand ausgeht.
    
    Unterstützte Bremssatteltypen
    Hydraulisch betätigte Bremssättel
    • Kontrollierte Druckbeaufschlagung auf definierte Sollwerte
    • Leckprüfung während Druckhaltephasen
    • Klemmkraftverifizierung bei vorgegebenen Drücken
    • Funktionsprüfungen für Anlegen und Lösen
    
    Federspeicherbetätigte / hydraulisch gelöste (fail-safe) Bremssättel
    Fail-Safe-Konstruktionen benötigen Druck zum Lösen der Bremse; bei Druckverlust legt sie automatisch an. Der Prüfstand unterstützt Prüfroutinen zur Bestätigung von:
    • Korrektes Löseverhalten bei definierten Löse­drücken
    • Druckstabilität während Lösehaltephasen
    • Ordnungsgemäße Rückstell-/Retraktionseigenschaften (Schleif-/Nicht-Schleif-Bewertung)
    • Reproduzierbare Funktion über mehrere Zyklen
    
    Systemarchitektur (für Werkstattzuverlässigkeit ausgelegt)
    A) Geschützte mechanische Prüfeinheit
    • Steifer Prüfrahmen zur Aufnahme wiederholter Hochlasten
    • Transparente Schutzabdeckungen für Sichtbarkeit bei gleichzeitiger Bedienersicherheit
    • Tropfwanne und leicht zu reinigende Oberflächen für den Depotbetrieb
    • Ergonomische Spannhöhe und Zugänglichkeit für sicheres Handling
    
    B) Integriertes Hydraulikaggregat (Nassbereich)
    • Einstellbare Druckregelung über den erforderlichen Betriebsbereich
    • Kontrollierte Niedrigdurchfluss-Druckbeaufschlagung für stabile Haltephasen und sanfte Übergänge
    • Überdruckschutz und sichere Druckabbau-Strategie
    • Integration von Speichern (bei Bedarf) zur Unterstützung dynamischer Routinen und schneller Zyklen
    • Filtration und Kontaminationskontrolle geeignet für präzise Hydraulikkomponenten
    
    C) Instrumentierung und Sensorik
    • Drucksensoren zur genauen Erfassung des UUT-Drucks
    • Hochkapazitive Kraftsensorik (Wägezelle) ausgerichtet am mechanischen Kraftpfad
    • Abtastraten geeignet für stationäre Haltephasen und transiente Ereignisse
    • Unterstützung von Kalibrier-/Verifizierungsabläufen zur langfristigen Sicherstellung der Messgenauigkeit
    
    D) Steuerung, DAQ und Software-Automatisierung (Trockenbereich)
    • PC-basierte Bedienoberfläche mit geführter Prüfausführung
    • Rezeptgesteuerte Prüfungen (Bremssatteltyp/-modell auswählen → standardisierte Routine starten)
    • Echtzeitdiagramme für Druck und Kraft mit Live-Gut/Schlecht-Anzeigen
    • Automatische Datenerfassung und Berichtserstellung (PDF/Druck/Export nach Bedarf)
    • Erweiterbare Architektur für zusätzliche Vorrichtungen, Sensoren und zukünftige Prüfroutinen
    
    Vorrichtungsstrategie (skalierbar für viele Bremssattelmodelle)
    Bremssättel unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Befestigung, Kolbenanordnung, Belagschnittstellen und Kraftpfaden. Der Prüfstand basiert auf einem vorrichtungsgetriebenen Konzept, sodass neue Modelle ohne Neugestaltung der Kernmaschine integriert werden können:
    • Vorrichtungen positionieren den Bremssattel reproduzierbar und gewährleisten korrekte Ausrichtung
    • Die Kraftmessung bleibt koaxial zum Kolbenreaktionspfad ausgelegt
    • Schneller Wechsel unterstützt höhere Durchsätze in Überholungsumgebungen
    • Vorrichtungssätze können für mehrere OEM-Bremssättel in Metro-, Hauptstrecken- und Stadtbahnbetrieben entwickelt werden
    
    Typischer Prüfablauf (aus Bedienersicht)
    1. Auswahl des Prüfrezepts (Bremssatteltyp/-modell, Druckstufen, Haltedauer, Abnahmekriterien).
    2. Montage des Bremssattels auf der vorgesehenen Vorrichtung und sichere Fixierung.
    3. Anschluss der Hydraulikschnittstellen über reproduzierbare Schnellkupplungen.
    4. Durchführung des Entlüftungs-/Befüllprogramms zur Entfernung von Luft.
    5. Start der automatisierten Prüfsequenz, die Folgendes umfassen kann:
       ▹ Vor-Druckprüfungen und Sicherheitsvalidierung
       ▹ Druckrampe und Stabilisierung
       ▹ Zeitgesteuerte Druckhaltephase (Leck-/Abfallbewertung)
       ▹ Krafterfassung bei definierten Druckpunkten
       ▹ Anlege-/Löseübergänge und Wiederholzyklen
    6. Erstellung und Speicherung des Berichts mit allen relevanten Werten, Diagrammen, Bedienerdaten, Datum-/Zeitstempeln und Gut/Schlecht-Ergebnis.
    
    Was die Berichte typischerweise enthalten
    • Bremssattel-Identifikationsfelder (Seriennummer, Modell, Depot/Auftrag, Bediener)
    • Prüfrezept-Parameter (Druckstufen, Haltezeiten, Grenzwerte)
    • Aufgezeichnete Druck- und Kraftkurven
    • Zusammenfassungstabelle der wichtigsten Ergebnisse (Maximaldruck, Kraft bei Sollwerten, Abfallrate, Gut/Schlecht)
    • Abschnitt für Hinweise/Beobachtungen (z. B. sichtbare Leckage, ungewöhnliche Geräusche, Vorrichtungsnotizen)
    • Optionale Freigabefelder und digitale Archivierungsformate (abhängig vom QA-Workflow)
    Dies verwandelt die Bremsprüfung von einer „gefühlsbasierten“ Tätigkeit in einen auditierbaren Abnahmeprozess.
    
    Sicherheit und risikokontrollierter Betrieb
    Hydraulische Hochdruckprüfungen sind grundsätzlich gefährlich, wenn sie nicht korrekt ausgelegt sind. Der Prüfstand ist auf Werkstattsicherheitsanforderungen ausgelegt:
    • Verriegelte Schutzlogik zur Verhinderung unsicherer Druckbeaufschlagung bei geöffneten Zugangstüren
    • Not-Aus und kontrollierte Druckablass-/Druckentlastungsstrategie
    • Überdruckschutz durch entsprechend ausgelegte Komponenten und Druckbegrenzungseinrichtungen
    • Klare Trennung von Nass- und Trockenbereichen zum Schutz von Elektronik und Bedienpersonal
    • Schlauch- und Kabelmanagement zur Reduzierung von Hänge- und Stolpergefahren sowie für bessere Ordnung
    • Tropfwanne und saubere Leitungsführung zur Sicherstellung eines sicheren und ordentlichen Bedienbereichs
    
    Vorteile in realen Instandhaltungsumgebungen
    Konsistenz und Wiederholbarkeit
    • Standardisierte Prüfrezepturen reduzieren Bedienervariabilität
    • Entlüftungsunterstützung und gemessener Druck/Kraft reduzieren Fehlbestände und Fehlablehnungen
    
    Schnellere Fehlerdiagnose
    • Kraft- und Druckkurven zeigen die Art des Fehlers (Leckage vs. Klemmen vs. Luft vs. Montageproblem)
    • Wiederholbare Zyklen können intermittierende Probleme reproduzieren
    
    Bessere Lebenszyklusergebnisse
    • Weniger Rückläufer im Betrieb und weniger „zweimal repariert“-Fälle
    • Stärkere QA-Dokumentation für Audits und Gewährleistungsdiskussionen
    • Höhere Sicherheit bei der Rückführung sicherheitskritischer Komponenten in den Betrieb
    
    Optionen und Erweiterungen (gängige Verbesserungen)
    • Mehrkanal-Druckmessung für Mehrkreis-Bremssättel
    • Weg-/Hubmessung zur Bewertung von Kolbenbewegung und Rückstellverhalten
    • Temperaturüberwachung (nützlich bei langen Haltezeiten oder wiederholten Zyklen)
    • Barcode-/QR-Scanning zur automatischen Auftragserstellung und Berichtbenennung
    • Datenbankspeicherung mit Such-/Filterfunktion nach Seriennummer, Datum, Bediener, Gut/Schlecht
    • Remote-Diagnose-/Supportpaket für Software-Updates und Fehlerbehebung
    • Erweiterte Druck-/Kraftbereiche für spezielle Bremssättel oder zukünftige Flottenänderungen
    • Kundenspezifische Berichtsvorlagen abgestimmt auf Ihre internen QA-Formulare
    
    Technische Daten (typische Konfiguration — konfigurierbar)
    
    Parameter Typische Leistungsfähigkeit
    Bremstypen Hydraulisch betätigte sowie federspeicherbetätigte / hydraulisch gelöste Bremssättel
    Max. Prüfdruck Bis Klasse 160 bar
    Geregelter Durchfluss Bis Klasse 4 LPM (für kontrolliertes Anlegen/Halten/Lösen)
    Kraftmessung Kraftmesskette der 90-kN-Klasse
    Hydraulik Integriertes HPU mit Filtration, Sicherheitsventil und kontrollierter Druckentlastung
    Automatisierung Rezeptbasierte PC-Steuerung mit Datenerfassung und Berichtserstellung
    Erweiterbarkeit Vorrichtungsbasierte Modellabdeckung; zusätzliche Sensoren und Routinen nach Bedarf
    Aufstellfläche Ca. 2518 × 1267 × 1500 mm Klasse
    Elektrische Versorgung Anpassbar an lokale Versorgung (typische industrielle 3-Phasen-Konfigurationen)
    Lieferumfang (typischer Umfang) • Komplettes Prüfstandssystem (mechanischer Rahmen + Schutzvorrichtungen + Hydraulik + Steuerung + Software) • Vorrichtungssätze für Bremssattelmodelle im Projektumfang, mit Option auf zukünftige Erweiterung • Bediener-SOP, Wartungshandbuch und empfohlene Ersatzteilliste • Unterstützung bei Inbetriebnahme und Bedienerschulung • FAT-/SAT-ähnlicher Prüfablauf und Berichtsformat abgestimmt auf Ihre QA-Anforderungen

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