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Ein Wasserstoff-Power-to-Power-System ermöglicht eine vollständige Energiekreislaufführung, indem Elektrizität in Wasserstoff und anschließend wieder in Elektrizität umgewandelt wird – eine geschlossene Power-to-Hydrogen-to-Power-Lösung. Dieser Ansatz wird zunehmend als skalierbares Wasserstoff-Energiespeichersystem für Labore, Pilotanlagen und Mikronetze eingesetzt. Im Kern steht ein PEM-Elektrolysesystem, häufig als kompakter PEM-Elektrolyseur-Schrank ausgeführt, das effizient Wasserstoff aus erneuerbarer Elektrizität erzeugt. Der gespeicherte Wasserstoff speist ein PEM-Brennstoffzellen-Stromsystem, integriert mit einem hocheffizienten Brennstoffzellen-Wechselrichtersystem zur Bereitstellung netzqualitätsfähiger Energie. Für sichere und kompakte Speicherung kommen Feststoff-Wasserstoffspeicherung, Metallhydrid-Wasserstoffspeicherung und technisch ausgelegte Wasserstoffspeicherschränke zum Einsatz. Solche Systeme werden häufig als Demonstrationssysteme für Wasserstoff-Mikronetze eingesetzt und unterstützen erneuerbare Wasserstoffspeicherung sowie zuverlässige Wasserstoff-Backup-Stromsysteme. In Forschungsumgebungen dienen Konfigurationen als Wasserstoff-Laborprüfstand oder vollständige Wasserstoff-F&E-Plattform, während industrielle Versuche einen Wasserstoff-Pilotanlagen-Skid oder einen Wasserstoff-Energiekreislauf-Demonstrator zur Validierung nutzen. Fortschrittliche Installationen integrieren ein grünes Wasserstoff-Testsystem mit einem Wasserstoff-SCADA-System und unterstützen Modbus-OPC-UA-Kommunikation für Überwachung und Steuerung. Die Sicherheit wird durch ATEX-freie Wasserstoff-Schrankbelüftung, robuste Wasserstoff-Sicherheitsverriegelungen und zertifizierte Wasserstoff-Laborausrüstung gewährleistet, wodurch diese Plattformen ideal für Ausbildung, Tests und vorkommerzielle Implementierung sind.

Wasserstoff Power-to-Power (P2P) System

About

Wasserstoff wird zunehmend als „Kraftstoff der Zukunft“ angesehen, da er in der Lage ist, intermittierenden erneuerbaren Strom (Solar-/Windenergie) in speicherbare und transportierbare Energie umzuwandeln – und diese bei Bedarf und am gewünschten Ort wieder als vollständig saubere Leistung bereitzustellen. Das Wasserstoff Power-to-Power (P2P) System ist eine integrierte, schlüsselfertige Laborplattform, die entwickelt wurde, um diesen vollständigen Kreislauf innerhalb eines einzigen technischen Systems darzustellen und zu untersuchen: Es wandelt elektrische Energie mithilfe eines PEM-Elektrolyseurs (Protonen-Austausch-Membran) (bis zu 1 Nm³/h) in Wasserstoff um, speichert ihn in einem Feststoffspeichersystem auf Basis von Metallhydrid (bis zu 5 kg H₂) mit aktivem Wärmemanagement für kontrolliertes und reproduzierbares Verhalten und wandelt ihn anschließend wieder in zuverlässige elektrische Energie mit 230 V Wechselstrom über eine 5-kW-PEM-Brennstoffzelle, einen Wechselrichter und eine integrierte Pufferbatterie für eine nahtlose Reaktion auf transiente Lasten um. Entwickelt für Universitäten und F&E-Labore bietet es reale industrielle Leistungsfähigkeit in einem kompakten Laborformat mit PLC-Automatisierung, HMI-Touchscreen-Bedienoberfläche, SCADA-fähiger Kommunikation (Modbus TCP/OPC UA) sowie kontinuierlicher Datenerfassung, sodass Anwender praxisnahe Experimente zur bidirektionalen Energiespeicherung, Speicherkinetik, lastgeführter Leistungsbereitstellung und Sicherheitsstrategien durchführen können. Mit einem mehrschichtigen Sicherheitskonzept – einschließlich Wasserstoffdetektion, verriegelter Abschaltlogik und forcierter Abluftventilation zur Aufrechterhaltung einer ATEX-zonenfreien Gehäuse-/Schrankumgebung (gemäß Vor-Ort-Verifizierung) – ist es nicht nur eine Demonstrationsplattform, sondern eine zuverlässige Testplattform für zukünftige Wasserstoff-Mikronetze, erneuerbare Energiespeicherung, Notstromversorgung und Energie­forschung der nächsten Generation.
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Technical Details

Parameter Spezifikation
Systemtyp Schlüsselfertiges Hydrogen Power-to-Power (Elektrizität → H₂ → Elektrizität) Laborschrank/Skid
Wasserstofferzeugung PEM-Elektrolyseur (luftgekühlt), automatisierte Sequenzsteuerung
Wasserstoff-Erzeugungsrate Bis zu 1,0 Nm³/h
Elektrischer Eingang 230 VAC, 50/60 Hz (Endschutzgerät gemäß Konfiguration)
Wasserstoffkonditionierung Abscheidung + Trocknung + Filtrationskonzept für sauberen Downstream-Betrieb
Wasserstoffspeichertyp Metallhydrid (MH) Feststoffspeicherung
Wasserstoffspeicherkapazität Bis zu 5 kg H₂ (abhängig von der Konfiguration)
Thermomanagement des Speichers Aktive Heiz-/Kühlregelung zur Steuerung von Absorptions-/Desorptionsverhalten
Stromerzeugung PEM-Brennstoffzelle (luftgekühlt) integriert mit Wechselrichterstufe
Brennstoffzellenleistung 5 kW-Klasse
AC-Ausgang 230 VAC über Wechselrichter, ~5 kW-Klasse Ausgang
Energiepufferung ~5 kWh Li-Ionen-Batteriepuffer für Transientenhandling / Überbrückung
Steuerung Industrielle SPS + Touchscreen-HMI, Alarme, Freigaben, automatisierte Modi
SCADA / Kommunikation Ethernet-Integration; SCADA-ready über gängige Industrieprotokolle
Sicherheitsfunktionen Gasdetektion, ESD-Logik, Verriegelungen/Lockouts, Belüftungs-Freigabekonzept
Schrankausführung Kompaktes Laborgehäuse mit definierten Serviceanschlüssen und Bedienerschnittstelle
• Universitäre Wasserstoff-Lehrlabore und Demonstrationsplattformen
• Studien zur Speicherung erneuerbarer Energien (Power-to-Gas / Gas-to-Power)
• Integration von Brennstoffzellensystemen und Bewertung des Wechselrichterverhaltens
• Metallhydrid-Charakterisierung (temperaturgeregelte Lade-/Entladeexperimente)
• Demonstrationen von Backup-/bedarfsgerechter Energie bei variierenden Lastprofilen
• Validierung von Sicherheitslogik (Ursache-Wirkung-Tests, Detektorreaktion, Abschaltstrategie)
   
        
  • F1: Was ist ein Hydrogen Power-to-Power (P2P) System?
    A: Ein Hydrogen Power-to-Power System ist eine integrierte Wasserstoff-Energieprüfplattform, die Elektrizität mittels PEM-Elektrolyse in Wasserstoff umwandelt, diesen sicher in einem Feststoff-Metallhydridspeicher speichert und anschließend mithilfe einer PEM-Brennstoffzelle und eines Wechselrichters wieder in stabilen Wechselstrom umwandelt. Dieses Wasserstoff-P2P-System demonstriert den vollständigen Elektrizität–Wasserstoff–Elektrizität-Kreislauf innerhalb eines Laborschranks.

  • F2: Wie funktioniert ein Wasserstoff-Power-to-Power-Laborsystem?
    A: Das Wasserstoff-Power-to-Power-Laborsystem arbeitet, indem es über einen PEM-Elektrolyseur Wasserstoff aus elektrischer Energie erzeugt, den Wasserstoff konditioniert und trocknet, ihn in Metallhydrid-Behältern speichert und später einer PEM-Brennstoffzelle zuführt, die über einen Wechselrichter Elektrizität erzeugt und einen stabilen 230-VAC-Ausgang mit batteriegestützter Transientenunterstützung liefert.

  • F3: Was ist der Vorteil der Metallhydrid-Wasserstoffspeicherung in einem P2P-System?
    A: Die Metallhydrid-Wasserstoffspeicherung ermöglicht im Vergleich zu Gasflaschen eine sicherere, druckarme Feststoffspeicherung. In einem Wasserstoff-P2P-System erlaubt die Metallhydridspeicherung eine kontrollierte Absorption und Desorption mit aktivem Thermomanagement und ist damit ideal für Laborforschung, Speicherkinetikstudien und reproduzierbare Experimente.

  • F4: Welche Rolle spielt die PEM-Elektrolyse in einem Wasserstoff-P2P-Prüfstand?
    A: Die PEM-Elektrolyse wird eingesetzt, um hochreinen Wasserstoff aus elektrischer Eingangsleistung und deionisiertem Wasser zu erzeugen. In einem Wasserstoff-Power-to-Power-Prüfstand wird der PEM-Elektrolyseur SPS-gesteuert mit automatisierten Sequenzen, Rampenfunktionen, Sicherheitsverriegelungen und Wasserstoffkonditionierung betrieben, um eine stabile und reproduzierbare Wasserstoffproduktion sicherzustellen.

  • F5: Wie wird in diesem System Elektrizität aus gespeichertem Wasserstoff erzeugt?
    A: Elektrizität wird erzeugt, indem Wasserstoff aus dem Metallhydridspeicher einer PEM-Brennstoffzelle zugeführt wird. Die Brennstoffzelle erzeugt Gleichstrom, der über einen Wechselrichter in stabilen 230 VAC umgewandelt wird. Ein Lithium-Ionen-Batteriepuffer unterstützt Lasttransienten, Startvorgänge und Überbrückungsbetrieb im Wasserstoff-Power-to-Power-System.

  • F6: Welche Sicherheitsfunktionen sind in einem Wasserstoff-Power-to-Power-Laborschrank enthalten?
    A: Der Wasserstoff-P2P-Laborschrank umfasst Wasserstoff-Gasdetektion, SPS-basierte Sicherheitsverriegelungen, Notabschaltlogik, Belüftungsfreigaben und automatisierte Isolationssequenzen. Das System folgt einer ATEX-freien Belüftungsphilosophie mit kontinuierlicher Absaugung und überwachten sicheren Betriebsbedingungen.

  • F7: Welche Überwachungs- und Datenaufzeichnungsfunktionen bietet ein Wasserstoff-P2P-System?
    A: Das Wasserstoff-Power-to-Power-System nutzt eine industrielle SPS mit Touchscreen-HMI, Alarm- und Ereignisprotokollierung, Trendüberwachung sowie SCADA-fähige Kommunikationsprotokolle. Dies ermöglicht forschungsgeeignete Datenerfassung, reproduzierbare Tests und Integration in Labor- oder Anlagenüberwachungssysteme.

  • F8: Was sind typische Anwendungen eines Wasserstoff-Power-to-Power-Testsystems?
    A: Typische Anwendungen sind universitäre Wasserstoff-Lehrlabore, Studien zur Speicherung erneuerbarer Energien, Power-to-Gas- und Gas-to-Power-Forschung, Bewertung von Brennstoffzellen und Wechselrichtern, Metallhydrid-Charakterisierung, Demonstrationen bedarfsgerechter Backup-Energie sowie Validierung von Wasserstoff-Sicherheitslogik.

  • F9: Welche Leistungsbewertung hat ein Wasserstoff-Power-to-Power-Laborsystem?
    A: Ein typisches Wasserstoff-P2P-Laborsystem liefert etwa eine 5-kW-Klasse AC-Leistung bei 230 VAC über einen integrierten Wechselrichter, unterstützt durch einen ~5-kWh-Batteriepuffer zur Handhabung von Lasttransienten und zur stabilen Energieabgabe im dynamischen Betrieb.

  • F10: Ist das Wasserstoff-Power-to-Power-System für industrielle F&E geeignet?
    A: Ja, das Wasserstoff-Power-to-Power-System ist als industrietaugliche Laborausrüstung ausgelegt und verfügt über automatisierte Sequenzen, Sicherheitsverriegelungen, SCADA-Integration und konfigurierbare Instrumentierung, wodurch es sich für industrielle F&E, Technologievalidierung und fortgeschrittene Wasserstoffenergieforschung eignet.

Key Features

  • Schlüsselfertige Wasserstoff-Power-to-Power-Plattform mit integrierter Elektrolyse, Speicherung und Brennstoffzellen-Stromerzeugung
  • PEM-Elektrolyseur mit SPS-gesteuerter Sequenz für stabile, reproduzierbare Wasserstoffproduktion
  • Feststoff-Metallhydrid-Wasserstoffspeicherung für sicheren, druckarmen Laborbetrieb
  • Aktives Thermomanagement des Speichers zur kontrollierten Wasserstoffaufnahme und -freisetzung
  • PEM-Brennstoffzelle mit Wechselrichter für stabilen 230 VAC, ~5 kW-Klasse AC-Ausgang
  • Integrierter Lithium-Ionen-Batteriepuffer für Transientenhandling und sanfte Lastwechsel
  • Industrielle SPS, Touchscreen-HMI, Alarme, Datenaufzeichnung und SCADA-fähige Kommunikation
  • Mehrstufige Wasserstoffsicherheit mit Gasdetektion, ESD-Logik, Verriegelungen und Belüftungssteuerung

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Details

Einführung
Schlüsselfertige PEM-Elektrolyse + Feststoff-Wasserstoffspeicherung + Brennstoffzellen- Stromerzeugung (Laborschrank / Skid)

Wasserstoff wird erst dann zu einem praktikablen Energieträger, wenn er sicher erzeugt, verantwortungsvoll gespeichert und bei Bedarf wieder in stabile elektrische Energie umgewandelt werden kann. Das Hydrogen Power-to-Power (P2P) System ist eine kompakte, integrierte Plattform, die den vollständigen Wasserstoff-Energiekreislauf innerhalb eines einzigen technischen Gehäuses demonstriert:

Elektrizität → Wasserstoff (PEM-Elektrolyse) → Speicherung (Metallhydrid) → Elektrizität (PEM-Brennstoffzelle + Wechselrichter)

Entwickelt für Universitäten, Forschungsinstitute und industrielle F&E-Zentren, verhält sich dieses System wie reale Industrieausrüstung – nicht wie ein einfaches Demonstrationssystem. Es kombiniert automatisierte Abläufe, SCADA-fähige Überwachung und eine mehrstufige Sicherheitsarchitektur, sodass Labore reproduzierbare Experimente durchführen, aussagekräftige Daten aufzeichnen und bedarfsgerecht bereitstellbare Energie aus gespeichertem Wasserstoff demonstrieren können.

Systemübersicht
Kernfunktionen
• Bedarfsgerechte Wasserstofferzeugung mittels PEM-Elektrolyseur (Labormaßstab)
• Wasserstoffkonditionierung (Abscheidung, Trocknung, Filtrationskonzept) für sauberen Downstream-Betrieb
• Feststoff-Wasserstoffspeicherung in Metallhydrid-(MH)-Behältern mit aktivem Thermomanagement
• Stromerzeugung mittels PEM-Brennstoffzelle mit stabilem 230 VAC-Ausgang über eine Wechselrichterstufe
• Transientenstabilität durch integrierten Batteriespeicher (sanfte Lastwechsel, Startunterstützung, Überbrückung)
• Automatisierung + Sicherheitsverriegelungen mittels industrieller SPS-Logik
• Überwachung & Integration über standardisierte industrielle Kommunikationsschnittstellen (SCADA-ready)

Warum dieses System im Labor wertvoll ist
1) Vollständiger Wasserstoffkreislauf auf einer Plattform
Anstatt einzelne Komponenten getrennt zu testen, ermöglicht das P2P-System eine vollständige Zyklusbewertung: Wasserstofferzeugung, Konditionierung, Speicherverhalten und Rückumwandlung in nutzbare elektrische Energie – unter einem gemeinsamen Steuerungssystem und Datenmodell.

2) Feststoffspeicherung ist besser für Laborumgebungen geeignet
Metallhydridspeicherung wird in Forschungsumgebungen bevorzugt, da sie im Vergleich zu reinen Druckgasflaschen einen sichereren und besser kontrollierbaren Speicheransatz bietet und zugleich aussagekräftige Untersuchungen der Speicherkinetik ermöglicht.

3) Ausgelegt auf Reproduzierbarkeit und Forschungsdatenqualität
Das System basiert auf kontrollierten Betriebsabläufen, stabiler Sollwertregelung, Alarm-/Ereignishistorie und kontinuierlicher Überwachung, sodass Experimente wiederholt, verglichen und dokumentiert werden können.

Funktionsweise des Systems (Energiefluss)
1. Die PEM-Elektrolyse erzeugt Wasserstoff aus elektrischer Eingangsleistung und DM/DI-Wasser.
2. Der Wasserstoff wird (Abscheidung + Trocknung + Filtration) konditioniert, bevor er in die Speicherung gelangt.
3. Der Wasserstoff wird in Metallhydrid-Behältern gespeichert, wo er in das Speichermaterial absorbiert wird.
4. Bei Leistungsanforderung wird Wasserstoff aus der Speicherung einer PEM-Brennstoffzelle zugeführt.
5. Die Brennstoffzelle erzeugt Gleichstrom, der über die Wechselrichterstufe in stabilen 230 VAC-Ausgang umgewandelt wird.
6. Ein Batteriespeicher unterstützt transiente Lasten, stabilisiert den Ausgang und verbessert die dynamische Reaktion.

Detaillierte Subsysteme
1) DI-Wasserhandling & Qualitätsmanagement
Die PEM-Elektrolyse erfordert hochreines Wasser zum Schutz des Stacks und zur Sicherstellung einer konstanten Produktion. Das System umfasst eine dedizierte Wasseraufbereitung zur Unterstützung von:
• Praktischem Nachfüllen und Füllstandsüberwachung
• Kontrolliertem Zulauf- und Zirkulationsverhalten
• Wasserqualitätskonzept für den PEM-Betrieb
• Stabilen Elektrolyseurbedingungen bei langen Produktionskampagnen

Dieses Subsystem reduziert die Bedienerabhängigkeit und unterstützt langandauernde, reproduzierbare Wasserstofferzeugungstests.

2) Wasserstofferzeugungsmodul (PEM-Elektrolyseur)
Der PEM-Elektrolyseur wird über SPS-Sequenzen statt manueller Schritte gesteuert. Typische Funktionen umfassen:
• Startfreigaben und Sicherheitsprüfungen vor Produktionsfreigabe
• Automatisches Hochfahren und kontrollierter Betrieb
• Sauerstoffmanagement-/Entlüftungskonzept
• Führung des Wasserstoffs durch Konditionierungsstufen vor der Speicherung

Das Ergebnis ist eine stabile Wasserstofferzeugung mit strukturierten Alarmen, Verriegelungen und reproduzierbaren Betriebsbedingungen.

3) Wasserstoffkonditionierung (Abscheidung, Trocknung & Filtration)
Zuverlässiger Brennstoffzellenbetrieb erfordert sauberen, trockenen Wasserstoff. Das Konditionierungskonzept umfasst typischerweise:
• Gas-Flüssig-Abscheidung zur Entfernung mitgerissener Feuchtigkeit
• Wasserstofftrocknung zur Erreichung niedriger Restfeuchte
• Filtration zum Schutz von Ventilen, Reglern und Brennstoffzellenkomponenten
• Druck-/Temperaturmessstellen für nachvollziehbaren Betrieb

Dieser Abschnitt ist entscheidend für langfristige Systemzuverlässigkeit und konsistente Forschungsergebnisse.

4) Feststoff-Wasserstoffspeicherung (Metallhydrid-Modul)
Das System speichert Wasserstoff in Metallhydrid-Behältern und ermöglicht so ein sicheres, kontrolliertes Speicherverhalten sowie eine stabile Versorgung der Brennstoffzelle.

Aktives Thermomanagement (wesentliches Unterscheidungsmerkmal)
Das Be- und Entladen von Metallhydrid hängt stark von der Temperatur ab:
• Absorption setzt Wärme frei
• Desorption erfordert Wärmezufuhr

Das System beinhaltet ein aktives Thermomanagement (Heiz-/Kühlregelung), um:
• Das Ladeverhalten zu stabilisieren
• Eine vorhersehbare Wasserstoffverfügbarkeit bei Entladung sicherzustellen
• Speichercharakterisierungsexperimente zu ermöglichen (Temperatur vs. Kapazität vs. Durchflussverhalten)
Damit wird der Speicherblock zu einem kontrollierbaren Versuchsmodul anstelle eines passiven Tanks.

5) Stromerzeugung (PEM-Brennstoffzelle) + AC-Ausgangssystem
Das Brennstoffzellenmodul ist mit Leistungselektronik integriert, um nutzbaren, stabilen AC-Ausgang bereitzustellen:
• Automatisierte Start-/Stopp-Sequenzen der Brennstoffzelle
• Stabile DC-Erzeugung mit kontinuierlicher Überwachung
• Wechselrichterumwandlung auf 230 VAC
• Batteriespeicherung für Transienten und Überbrückung

Diese Architektur ermöglicht die Demonstration realer, bedarfsgerechter Energie aus gespeichertem Wasserstoff zur kontrollierten Versorgung von Laborlasten.

6) Steuerung, HMI, SCADA-Integration & Datenaufzeichnung
Das P2P-System ist als moderne automatisierte Testplattform konzipiert:
• Industrielle SPS-Steuerung mit Sicherheitsfreigaben und Fehlerbehandlung
• Touchscreen-HMI für Status, Trends, Alarme und Sollwerte
• Rollenbasierter Zugriff (Bediener/Techniker/Admin)
• Alarm-/Ereignishistorie und kontinuierliche Überwachung für Forschungstransparenz
• SCADA-fähige Kommunikation  (gängige Industrieprotokolle) zur Integration in das Anlagenmonitoring

Betriebsmodi
Standby-Modus
Das System bleibt eingeschaltet und betriebsbereit, überwacht kontinuierlich Sensoren und Freigaben, während Wasserstoffproduktion und Stromerzeugung bis zur Erfüllung der Aktivierungsbedingungen gesperrt bleiben.

Wasserstoffproduktionsmodus (Elektrolyse)
Nach erfolgreicher Sicherheitsfreigabe fährt der Elektrolyseur auf den Sollwert hoch, Wasserstoff wird erzeugt, konditioniert und die Speicherung unter geschlossener Regelung geladen.

Speichermanagementmodus
Lade- und Entladeverhalten werden mit Thermomanagement gesteuert und auf sichere Grenzwerte überwacht. Bei Überschreitung definierter Schwellenwerte erfolgt Alarmierung und sichere Abschaltung.

Stromerzeugungsmodus (Brennstoffzelle)
Die Brennstoffzelle wird sequenziert und stabilisiert, die Wasserstoffzufuhr aus dem Speicher geregelt und der Wechselrichter liefert stabilen 230 VAC-Ausgang. Der Batteriespeicher unterstützt schnelle Lastwechsel und sanfte Übergänge.

Notabschaltung (ESD)
Bei einem Sicherheitsereignis (z. B. Gasdetektion, kritischer Fehler oder Not-Halt) isoliert das System den Wasserstoff, stoppt Produktion/Erzeugung und erzwingt ein sicheres Verriegelungs-/Resetkonzept gemäß Wasserstoff-Sicherheitsengineering.

Sicherheitsphilosophie und nicht-ATEX-Belüftungskonzept (integriert)
Die Wasserstoffsicherheit ist als mehrschichtiges Schutzkonzept umgesetzt:
• Detektion (Wasserstoffsensoren nahe potenzieller Austrittspunkte)
• Verriegelungen & Freigaben (Betrieb nur bei sicheren Bedingungen)
• Isolations- & Abschaltlogik (automatischer sicherer Stopp bei Alarm)
• Belüftung & Absaugung (Verdünnung und Abführung möglicher Freisetzungen)

Belüftungsgrundlage für eine „ATEX-freie Zone“-Schrank-/Haubenphilosophie
Die Belüftungsstrategie ist so ausgelegt, dass sich der Schrank/die Haube während des zulässigen Wasserstoffbetriebs wie ein kontinuierlich gespülter und abgesaugter Raum verhält, wodurch die Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre im Gehäuseinneren minimiert wird. Dies wird praktisch erreicht durch:
• Aufrechterhaltung einer Zwangsabsaugung während des Wasserstoffbetriebs
• Verknüpfung der Wasserstoff-Freigaben mit dem Zustand der Belüftung
• Nutzung der Gasdetektion zur automatischen sicheren Abschaltung und verstärkten Abgasreaktion (standortabhängig)

Dies ist die technische Zielsetzung zur Aufrechterhaltung einer „ATEX-freien Zone“-Betriebsphilosophie für die Schrank-/Haubenumgebung, vorbehaltlich finaler Validierung und Gefahrenbereichsbewertung durch den Betreiber/Standortverantwortlichen.

Mechanisches Layout & externe Schnittstellen
Das System ist als kompakter Laborschrank/Skid mit klarem Servicezugang und definierten Anschlusspunkten zur Vereinfachung von Installation und Inbetriebnahme ausgeführt.
Typische externe Anschlusspunkte
• Netzeingang Stromversorgung
• Stromausgang
• Wasserstoff-Ausgangsanschluss
• DM/DI-Wassereingang (Nachfüllung)
• Thermische Wasseranschlüsse (Kalt-Eintritt / Heiß-Austritt) für den Speichertemperaturkreis
• Anschlüsse für Belüftung/Absaugung
• Bedienpanel: Touchscreen-HMI, Start/Stopp, Not-Aus-Taster

Technische Spezifikationen
Parameter Spezifikation
Systemtyp Schlüsselfertiges Hydrogen Power-to-Power (Elektrizität → H₂ → Elektrizität) Laborschrank/Skid
Wasserstofferzeugung PEM-Elektrolyseur (luftgekühlt), automatisierte Sequenzsteuerung
Wasserstoff-Erzeugungsrate Bis zu 1,0 Nm³/h
Elektrischer Eingang 230 VAC, 50/60 Hz (Endschutzgerät gemäß Konfiguration)
Wasserstoffkonditionierung Abscheidung + Trocknung + Filtrationskonzept für sauberen Downstream-Betrieb
Wasserstoffspeichertyp Metallhydrid (MH) Feststoffspeicherung
Wasserstoffspeicherkapazität Bis zu 5 kg H₂ (abhängig von der Konfiguration)
Thermomanagement des Speichers Aktive Heiz-/Kühlregelung zur Steuerung von Absorptions-/Desorptionsverhalten
Stromerzeugung PEM-Brennstoffzelle (luftgekühlt) integriert mit Wechselrichterstufe
Brennstoffzellenleistung 5 kW-Klasse
AC-Ausgang 230 VAC über Wechselrichter, ~5 kW-Klasse Ausgang
Energiepufferung ~5 kWh Li-Ionen-Batteriepuffer für Transientenhandling / Überbrückung
Steuerung Industrielle SPS + Touchscreen-HMI, Alarme, Freigaben, automatisierte Modi
SCADA / Kommunikation Ethernet-Integration; SCADA-ready über gängige Industrieprotokolle
Sicherheitsfunktionen Gasdetektion, ESD-Logik, Verriegelungen/Lockouts, Belüftungs-Freigabekonzept
Schrankausführung Kompaktes Laborgehäuse mit definierten Serviceanschlüssen und Bedienerschnittstelle
Typische Anwendungen • Universitäre Wasserstoff-Lehrlabore und Demonstrationsplattformen • Studien zur Speicherung erneuerbarer Energien (Power-to-Gas / Gas-to-Power) • Integration von Brennstoffzellensystemen und Bewertung des Wechselrichterverhaltens • Metallhydrid-Charakterisierung (temperaturgeregelte Lade-/Entladeexperimente) • Demonstrationen von Backup-/bedarfsgerechter Energie bei variierenden Lastprofilen • Validierung von Sicherheitslogik (Ursache-Wirkung-Tests, Detektorreaktion, Abschaltstrategie) Lieferumfang (typisch) • Integrierter Schrank/Skid mit Wasserstofferzeugung, Konditionierung, Speicherung, Brennstoffzelle, Wechselrichter, Batteriepuffer und Steuerung • Sicherheitseinrichtungen: Gasdetektion, Not-Aus, Abschaltlogik und verriegelte Freigaben • Instrumentierungspaket zur Druck-/Temperatur-/Durchflussüberwachung gemäß Konfiguration • Dokumentationspaket (Handbücher, Zeichnungen, Steuerungsbeschreibung) • Unterstützung bei Inbetriebnahme und Bedienerschulung (projektabhängig) Optionen & Upgrades • Höhere Elektrolyseurkapazität / höherer Wasserstoffdurchsatz • Erhöhte Speicherkapazität oder alternatives Speicherverfahren (projektabhängig) • Erweiterte Instrumentierung (Taupunktmessung, zusätzliche Durchflussmesser, weitere Temperaturmessstellen) • Erweiterte Datenexporte und Versuchsrezept-Verwaltung • Außen-/Containerisierte Ausführung (standortabhängig) • Erweiterte HVAC-/Hauben-Integrationsunterstützung je nach Laborabluft-Infrastruktur

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